Skip to main contentSkip to page footer

„FRIEDEN / PAIX“ Ausstellung deutsch-französischer Fotowettbewerb

Mit einer feierlichen Vernissage eröffnete das Studierendenwerk Frankfurt am Main gestern die Ausstellung „FRIEDEN / PAIX“ des deutsch-französischen Fotowettbewerbs 2025 in Anwesenheit von Nicolas Bergeret, Französischer Generalkonsul Frankfurt am Main.

v.l. Dominique Petre, Kulturbeauftragte Institut français Frankfurt, Nicolas Bergeret, Französischer Generalkonsul Frankfurt am Main, Gustav Reinhardt, Koordinator des Wohnheimtutor*innenprogramms MainTutor, Konrad Zündorf, Geschäftsführer Studierendenwerk Frankfurt am Main, Merlin Michel, Abteilungsleiter Wohnen.

In den Fotografien beleuchten Studierende aller Fachrichtungen Frieden in seiner historischen Dimension, als aktiv zu gestaltenden Prozess und als persönliches Erlebnis in der friedvollen Begegnung mit Menschen und Natur.

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) ruft den Fotowettbewerb für Studierende in Kooperation mit dem Centre des Oeuvres Universitaires et Scolaires (CNOUS), dem Dachverband der französischen Studierendenwerke seit 11 Jahren aus. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt den Wettbewerb finanziell. Seit Herbst 2025 gastiert die Fotoausstellung in den Studierendenwerken beider Länder und ist vom 20. Januar bis 12. März 2026 auf dem Campus Westend in Frankfurt am Main zu sehen. Neben den drei Preisträgerinnen des Wettbewerbs präsentiert die Ausstellung eine Auswahl an 20 Fotografien von insgesamt 180 eingereichten Arbeiten.

Nicolas Bergeret zeigte sich über die langjährige, internationale Zusammenarbeit der Studierendenwerke begeistert: „die andauernde Kooperation zwischen dem CNOUS, DSW und DFJW beweist, dass die Partnerschaft zu unserem Nachbarland Deutschland lebt. Die deutsch-französiche Fotoausstellung zeigt eine lebenswerte Zukunft für die Studierenden ist nur mit Frieden möglich.“

In ihren Einreichungen betrachten die Studierenden Frieden auf gesellschaftlicher Ebene und aus persönlicher Perspektive. Frieden erscheint als privater Moment im friedvollen und innigen Miteinander und als freiheitliches Erlebnis des Einssein mit der Natur. Andere greifen historische oder konkrete politische Aspekte von Frieden unter anderem mit Blick auf die deutsch-französische Freundschaft auf. Daher freut sich Gustav Reinhardt, als Koordinator des Wohnheimtutor*innenprogramms MainTutor und Organisator der Ausstellung im Studierendenwerk Frankfurt am Main, dieses Jahr besonders über das begleitende deutsch-französische Rahmenprogramm.

„Dieses Jahr bildet die Vernissage zur Fotoausstellung das Highlight unserer beiden deutsch-französischen Wochen, die wir anlässlich des Deutsch-Französischen Tages am 22. Januar veranstalten. Neben der Ausstellung bieten wir Aktionsessen in den Mensen sowie z.B. in unseren Wohnheimen verschiedenste Aktionen an, unter anderem ein Sprachcafé und ein „Bistro-Quiz“. Für die MainTutor-Veranstaltungen erhalten wir finanzielle Unterstützung vom DFJW. Ganz im Sinne des Ausstellungsmottos „Frieden“ feiern wir die deutsch-französische Freundschaft als ein gelungenes Beispiel internationaler Zusammenarbeit mit kulturellen Events.“

Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studierendenwerks Frankfurt am Main, eröffnete die Ausstellung mit zuversichtlichen Worten: „In Zeiten globaler Krisen stimmt es uns als Studierendenwerk hoffnungsvoll, dass sich junge Menschen dem Thema Frieden mit Herz und Verstand widmen. Frieden ist und bleibt ein zentraler Wert unserer Gesellschaft. Die Ausstellung mit den Fotografien, aber auch die Zusammenarbeit der deutschen und französischen Studierendenwerke sind ein kleines Zeichen des Friedens, das wir heute mit der Vernissage feiern dürfen.“

„Die Studierenden haben auf ihren Fotografien in unterschiedlichen Momentaufnahmen eindrücklich eingefangen, wie flüchtig Frieden sein kann. Vor dem Hintergrund derzeitiger geopolitischer Entwicklungen ist Frieden für die junge Generation wieder zu einem wichtigen Thema geworden. Die Ausstellung an unserer Universität ist vor dem Hintergrund ein wichtiger Anstoß zu Reflexion und ein Raum für den Dialog“, sagt Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität, zum Auftakt der Ausstellung.

Ulrich Schielein, Vizepräsident der Goethe-Universität und Verwaltungsratsvorsitzender des Studierendenwerks Frankfurt am Main kommentiert: „Die Ausstellung wird vom Studierendenwerk organisiert und findet in öffentlichen Räumen der Universität statt, sodass wir ein möglichst großes Publikum erreichen können. Dass wir Studierenden gemeinsam eine Plattform bieten, um ihre Perspektiven zu präsentieren ist ein Zeichen für eine engagierte Zusammenarbeit zwischen dem Studierendenwerk und der Universität.“

Wir laden Sie herzlich zu der Ausstellung und der Begegnung mit dem Thema Frieden aus der Perspektive junger Menschen ein!

20. Januar – 12. März 2026
Zugänglich zu den üblichen Gebäudeöffnungszeiten

Foyer
Gebäude der Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften (PEG)
Goethe-Universität, Campus Westend,
Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60323 Frankfurt am Main

 

Pressefoto zum Download 300 DPI→
Bildunterschrift: v.l. Dominique Petre, Kulturbeauftragte Institut français Frankfurt, Nicolas Bergeret, Französischer Generalkonsul Frankfurt am Main, Gustav Reinhardt, Koordinator des Wohnheimtutor*innenprogramms MainTutor, Konrad Zündorf, Geschäftsführer Studierendenwerk Frankfurt am Main, Merlin Michel, Abteilungsleiter Wohnen.

 

Hintergrund zum Wettbewerb
Der jährlich ausgeschriebene Fotowettbewerb fördert die künstlerische Auseinandersetzung Studierender aller Fachrichtungen mit gesellschaftsrelevanten Inhalten. Das kulturelle Engagement der Studierenden, der deutschen und französischen Studierendenwerke und des DFJW stärken die deutsch-französische Freundschaft nachhaltig. Die Fotoausstellung gastiert jedes Jahr in deutschen und französischen Studierendenwerken und wird unter concours-wettbewerb.eu/de/ digital dokumentiert.