Studieren in der Region sozial, bezahlbar und zukunftsfähig gestalten

Antworten liegen von den Frankfurter Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Die Linke, FDP und Volt sowie von der SPD Wiesbaden und Bündnis 90/Die Grünen Offenbach, vor.
Ein zentrales Thema aller Parteien ist die angespannte Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt. Die CDU Frankfurt will die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie Kooperationen mit öffentlichen und privaten Partnern vorantreiben, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die SPD Wiesbaden hebt die aktive Rolle der Kommune hervor und setzt auf den Ausbau geförderten Wohnraums sowie die Nutzung kommunaler Flächen. Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt und Bündnis 90/Die Grünen Offenbach stellen nachhaltige Bauweisen und langfristige Stadtentwicklung in den Mittelpunkt. Die Linke Frankfurt fordert verbindliche Mietobergrenzen und einen deutlichen Ausbau öffentlich geförderter Wohnheimplätze. Die FDP Frankfurt sieht vor allem in schnelleren Verfahren, flexibleren Baustandards und einer stärkeren Aktivierung von Flächen Potenzial. Volt Frankfurt spricht sich ebenfalls für eine Ausweitung bezahlbarer Wohnangebote und innovative Nutzungskonzepte aus.
Im Bereich soziale Teilhabe und Studienbedingungen betont die SPD Wiesbaden die Bedeutung verlässlicher Beratungs- und Unterstützungsstrukturen. Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt und Offenbach legen Wert auf niedrigschwellige Zugänge, kulturelle Angebote, Digitalisierung und inklusive Angebote. Die CDU Frankfurt hebt eine serviceorientierte und effiziente Verwaltung hervor. Die FDP Frankfurt setzt auf weitgehende Digitalisierung und Bürokratieabbau. Die Linke Frankfurt plädiert für strukturelle Reformen in der Studienfinanzierung. Volt Frankfurt unterstreicht die Rolle kultureller Angebote, niedrigschwelliger Zugänge und digitaler Services.
Die Integration internationaler Studierender wird parteiübergreifend als wichtiger Standortfaktor bewertet. Bündnis 90 / Die Grünen Frankfurt und Offenbach sprechen sich für Welcome-Strukturen, Sprachförderung und Vernetzung kommunaler Angebote aus. Die CDU Frankfurt und die SPD Wiesbaden verweisen auf leistungsfähige Verwaltungsstrukturen und klare Verfahren. Die FDP Frankfurt fordert eine stärkere Digitalisierung und mehrsprachige Angebote. Für die Linken Frankfurt ist neben digitalen Lösungen auch die personelle Ausstattung der Behörden ein wichtiger Aspekt. Volt Frankfurt betont die Wichtigkeit von Welcome-Strukturen und einer besseren Vernetzung kommunaler Angebote.
Beim Thema Mobilität setzen die Parteien unterschiedliche Akzente: Die CDU Frankfurt betont leistungsfähige Verkehrsachsen und eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsträger. Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt, Bündnis 90/Die Grünen Offenbach legen den Fokus auf nachhaltige Mobilitätsangebote und den Ausbau des Umweltverbunds.Die SPD Wiesbaden stellt den Ausbau und eine sozial ausgewogene Ausgestaltung des öffentlichen Nahverkehrs in den Mittelpunkt. Die Linke Frankfurt spricht sich unter anderem für konkrete Streckenerweiterungen sowie langfristig für weitgehende Entlastungen im ÖPNV aus. Die FDP Frankfurt sieht Potenziale in technischen Innovationen und multimodalen Mobilitätskonzepten. Volt Frankfurt betont multimodale Angebote und interkommunale Vernetzung.
Studieren mit Kind(ern) wird von allen Parteien als besondere Herausforderung im Studienalltag benannt. Die SPD Wiesbaden setzt auf den Ausbau verlässlicher und flexibler Betreuungsangebote. Die CDU Frankfurt hebt die Bedeutung effizienter Verfahren bei der Platzvergabe vor. Die Linke Frankfurt fordert zusätzliche Randzeiten- und Notfallbetreuung sowie bezahlbaren familiengerechten Wohnraum. Die FDP Frankfurt spricht sich für digitale Vergabesysteme und stärker an studentischen Bedarfen orientierte Modelle aus. Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt sowie Offenbach und Volt Frankfurt heben familienfreundliche Infrastruktur und eine bessere Abstimmung kommunaler Angebote hervor.
Auch die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten der Studierendenwerke werden thematisiert. CDU Frankfurt und SPD Wiesbaden verweisen auf planungssichere Strukturen und eine leistungsfähige kommunale Infrastruktur als Grundlage attraktiver Arbeitsplätze. Bündnis 90 / Die Grünen Frankfurt und Offenbach legen Wert auf eine nachhaltige Personalentwicklung, Digitalisierung und familienfreundliche Infrastruktur. Die FDP Frankfurt stellt effiziente Verwaltungsprozesse und moderne Organisationsstrukturen in den Mittelpunkt. Volt Frankfurt sieht in nachhaltiger Personalentwicklung und Digitalisierung wichtige Faktoren zur Fachkräftesicherung.
Alles zu den Wahlprüfsteinen und wie die Parteien sich im Original zu den Themen äußern, sind auf der Website des Studierendenwerks Frankfurt am Main hier► abrufbar.
