Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

2.400 Studierende warten auf einen Wohnheimplatz

Studierendenwerk Frankfurt am Main zieht Zwischenbilanz der Wohnraumkampagne / Weitere private Vermieter*innen dringend gesucht

 

Die Wohnraumsuche bleibt für viele Studierende im Rhein-Main-Gebiet eine Herausforderung. Eine erste Zwischenbilanz der aktuellen Wohnraumkampagne des Studierendenwerks Frankfurt am Main zeigt: Eine Vielzahl an Wohnraumangeboten sind seit dem Start der diesjährigen Wohnraumkampagne Anfang September auf dem Portal www.wohnraum-gesucht.de hinzugekommen. Dieses wichtige Signal zeigt uns, dass die Kampagne private Vermieter*innen erreicht und viele von ihnen bereit sind, einen Beitrag für ein bezahlbares Zuhause für junge Menschen zu leisten – doch der Bedarf ist weiterhin noch groß: rund 2.400 Studierende warten derzeit auf einen Platz in den Wohnheimen des Studierendenwerks.

Auch Wohnraum auf Zeit wird dringend gebraucht
Gesucht werden dabei nicht nur reguläre Mietwohnungen. Auch freie WG-Zimmer, befristete Mietverhältnisse oder Zwischenmieten können für Studierende eine wichtige Lösung sein – gerade zum Start in ein neues Semester. Ein Zimmer auf Zeit kann den Einstieg in das Studium erleichtern und lange Pendelwege vermeiden.

Besonders für internationale Studierende ist die Wohnungssuche häufig eine zusätzliche Herausforderung. Neben einem neuen Studienort müssen sie sich in einem zunächst ungewohnten Umfeld zurechtfinden. Bezahlbarer Wohnraum schafft hier die notwendige Sicherheit, um sich auf das Studium und das Ankommen in der neuen Stadt konzentrieren zu können.

Die Wohnraumkampagne wird von Hochschulen und Partnern aus der Region unterstützt, darunter die Goethe-Universität Frankfurt, die Hochschule RheinMain, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, die Hochschule Geisenheim sowie die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden und der AStA der Goethe-Universität.

Wer Wohnraum hat, kann jetzt helfen
„Wir wissen, dass nicht jede Vermietung auf Dauer möglich oder gewollt ist. Genau deshalb sind auch zeitlich begrenzte Angebote so wichtig. Wer ein freies Zimmer für einige Monate vermietet, kann damit einem Studierenden den Start erheblich erleichtern.“, so Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studierendenwerks Frankfurt am Main.

„Wir ermutigen deshalb alle Menschen im Rhein-Main-Gebiet, vorhandenen Wohnraum zu nutzen. Ein freies Zimmer kann für Studierende weit mehr sein als nur ein Dach über dem Kopf: Es kann der Beginn eines erfolgreichen Studiums sein“, so Ulrich Schielein, Verwaltungsratsvorsitzender des Studierendenwerks Frankfurt am Main und Vizepräsident der Goethe-Universität.

Auf dem Online-Portal www.wohnraum-gesucht.de können private Anbieter*innen entsprechende Angebote inserieren. Hiervon profitieren nicht nur Studierende, sondern auch die Vermieter*innen: Sie fördern Bildung und stärken die Zukunft unserer Gesellschaft.