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Kleine Warenkunde

Hier finden Sie eine kleine Auswahl von Nahrungsmitteln und Gewürzen, die im DASEIN verwendet werden.

Amarant

Getreideartiges Fuchsschwanzgewächs, ist glutenfrei und wird auch als „Pseudogetreide“ bezeichnet. Wirkt knochenstärkend und vitalisierend, hat einen hohen Eiweißgehalt, viel Eisen, Magnesium, Zink, Calcium. Amarant ist eine alte Kulturpflanze, von der die Samen der Körner genutzt werden. Amarant hat einen nussigen Geschmack. Die Blätter können für Gemüse genutzt werden.

Aronia

Apfelbeere. Die Früchte sind schwarz und erbsengroß, schmecken süß-säuerlich und herb. Hoher Gehalt an Vitamin C und K und an Flavonoiden. Ursprung Nordamerika, heute Anbau u.a. in Deutschland und Polen. Aronia ist getrocknet oder als Saft erhältlich. Verwendung: für Saucen, Dips oder auch Marmeladen.

Bertram

Ist aus der Pflanzengattung der Korbblütler. Blüten ähneln denen der Margeriten. Dient zum Würzen von Speisen.

Buchweizen

Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse. Ist glutenfrei und trotz des Namens kein Getreide. Vorkommen: Europa, Asien und Afrika. Wird in China seit 4600 Jahren kultiviert. Buchweizen unterstützt die Senkung des Blutzuckerspiegels.

Bulgur

Produkt, das aus Hartweizen hergestellt wird, ähnlich wie Couscous. Eines der Hauptnahrungsmittel im Vorderen Orient.

Dinkel

Eine mit dem Weizen eng verwandte Getreideart, die aber resistenter gegen Krankheiten ist und ein raueres Klima verträgt. Dinkel ist zwar glutenhaltig, kann aber Weizen teilweise ersetzen, da er verträglicher ist. Wird oftmals in Bioprodukten verwendet und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Emmer

Eine der ältesten kultivierten Getreidesorten der Welt, die zur Gattung Weizen zählt. Emmer wird in Europa aber nur noch selten angebaut, da er nicht so ertragreich ist wie die gezüchteten Weizensorten. Dafür ist er eiweiß- und mineralienreicher und resistenter gegen Umwelteinflüsse.

Galgant

Ingwergewächs, Würz- und Heilpflanze, schmeckt würzig, bitter, aromatisch, leicht brennend. Regt die Verdauung an, ist bakterien- und entzündungshemmend, wirkt gegen Blähungen, Appetitlosigkeit, Völlegefühl. Genutzt wird der gemahlene Wurzelstock (Laospulver).

Ghee

Gekochte Butter, bei der die tierischen Eiweiße herausgekocht werden, übrig bleibt nur das Butterfett. Es wird zum Braten von Fleisch oder zum Dünsten von Gemüse verwendet.

Kaffirblätter

Kaffir ist eine Limettensorte, die im asiatischen Raum beheimatet ist. Es handelt sich um eine sehr saftarme Sorte. Die Blätter des Baumes sind wie die Frucht sehr aromatisch und werden bei der Zubereitung von Speisen verwendet.

Kamut

Diese Weizensorte kommt ursprünglich aus Ägypten und wird heute hauptsächlich in Nordamerika und Südeuropa produziert. Enthält Gluten. Die Körner sind doppelt so groß wie bei normalem Weizen. Kamut ist ägyptisch und heißt so viel wie „Seele der Erde“.

Koriander

Dient als  Gewürz und Heilpflanze. Es können sowohl die Samen als auch das Kraut verwendet werden. Die ätherischen Öle wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und lindern Magen- und Darmleiden. In der Küche wird Koriander hauptsächlich für asiatische Speisen verwendet, aber auch in der südamerikanischen oder portugiesischen Küche ist er zu finden.

Kreuzkümmel/Cumin

Getrocknete Frucht eines asiatischen Doldenblütlergewächs. Verwendet wird es in der arabischen, nordafrikanischen, mexikanischen, brasilianischen und indischen Küche. Es ist das typische Falafelgewürz, wird aber auch in vielen Currysorten verwendet. Man kombiniert es gern mit Koriander.

Lapacho

Teesorte aus Südamerika, die aus der Rinde des Lapachobaums gewonnen wird. Dieser wird bei den Indios als „Baum des Lebens“ bezeichnet. Lapacho enthält neben Kalium, Calcium und Eisen auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Jod und Bor. Lapacho-Tee wirkt stärkend und vitalisierend.

Mangold

Gemüsepflanze, die mit der Zuckerrübe verwandt ist, aber sowohl von Aussehen, Geschmack und Zubereitung eher dem Spinat ähnelt. Es gibt gelben, roten und grünen Mangold.

Mate

Der Matestrauch ist eine in Südamerika beheimatete Pflanzenart aus der Gattung der Stechpalmen. Die Blätter können geschnitten und getrocknet werden. Daraus wird durch Aufbrühen mit Wasser der Mate-Tee gewonnen. Er ist koffeinhaltig, wirkt anregend für Nerven und Muskeln und fördert den Stoffwechsel. In Argentinien ist Mate-Tee das Nationalgetränk.

Piment

Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse, die auch als Nelkenpfeffer bezeichnet wird. Verwendet werden die unreifen Früchte. Diese werden getrocknet, so bleiben die ätherischen Öle erhalten. Das Hauptanbaugebiet liegt auf Jamaika, Piment wird primär in der karibischen, kreolischen Küche eingesetzt. In Europa wird es in Weihnachtsgebäck verwendet.

Polenta

Ein aus Maisgrieß hergestelltes Gericht. Ursprünglich kommt es aus dem Norden Italiens, der Provence und Teilen der Schweiz, Österreichs, Rumäniens sowie dem Balkan. Es kann als cremiger Brei oder feste Masse serviert werden.

Quendel

Wilder Thymian.

Quinoa

Wird auch als Inkareis, Inkakorn oder Andenhirse bezeichnet. Wie Amarant ist es ursprünglich in Südamerika beheimatet und ein Fuchsschwanzgewächs. Es ist glutenfrei und hat einen hohen Anteil an Eiweißen und Mineralien. Oftmals wird es anstelle von Reis verwendet.

Rohrzucker

Ein unraffinierter Zucker. Er enthält noch Mineralien wie Eisen und Magnesium, zudem hat er einen karamellartigen Eigengeschmack.

Steinsalz/Ursalz

Wird bergmännisch abgebaut, aus „uralten Gesteinsschichten“, unbehandelt, grob und fein gemahlen, ohne Füll- und Zusatzstoffe. Enthält noch natürliche Spurenelemente und Mineralien.

Traubenkernmehl

Wird aus den teilentölten Kernen reifer Trauben hergestellt. Hoher Anteil an Antioxidantien (OPC’s = Oligomere Procyamide). Nussiger Geschmack, dunkle Färbung. Panaden werden knuspriger, es saugt weniger Fett auf. Gluten-, cholesterin- und laktosefrei.