Staatliche Hilfen

Staatliche Unterstützung zur Finanzierung des Lebensunterhaltes gibt es für Studierende in erster Linie durch BAföG. Ist grundsätzlich kein BAföG-Bezug (mehr) möglich, besteht bei niedrigem Einkommen die Option, Wohngeld zu erhalten. Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete und wird bei der Wohngeldstelle Ihrer Stadt oder Gemeinde beantragt. 

Arbeitslosengeld II (ALG II/Hartz IV) können Studierende während der Beurlaubung, in einem Teilzeitstudium oder im Promotionsstudium als Zuschuss erhalten. Ansonsten wird ALG II nur als Darlehen gewährt und ist an bestimmte Situationen oder einen Härtefall geknüpft. 

Kinder von Studierenden haben eigene Sozialleistungsansprüche. Eine Übersicht dazu finden Sie hier  und hier  

Studierende mit gesundheitlichen Einschränkungen können zusätzliche Ansprüche auf staatliche Hilfen haben. Informationen finden Sie hier   

Internationale Studierende sollten vor der Beantragung von staatlichen Leistungen prüfen, ob sie diese mit ihrer Aufenthaltserlaubnis erhalten können. Studierende mit einer Aufenthaltserlaubnis „zu Studienzwecken“ können durch die Beantragung Probleme mit der Weiterbewilligung ihres Aufenthaltstitels bekommen. 

Die Sozial- und Finanzierungsberatung berät Sie gerne zu Fragen rund um das Thema staatliche Hilfen.